Ein Traum zwischen Sportplatz und Schreibtisch

Frühmorgens Fussballtraining, nachmittags Büro, am Wochenende Match. Til Büchler wechselt für seinen grossen Traum mehrmals täglich Fussballschuhe gegen Laptop. Seit August 2025 ist er Teil der Livit-Family und absolviert den praktischen Teil seiner KV-Lehre bei uns. Gleichzeitig verfolgt er neben dem Lehrabschluss mit beeindruckender Disziplin sein grosses sportliches Ziel: «Ich möchte Profifussballer werden», sagt er mit einem Lächeln und ruhiger Stimme. Sportliches Vorbild? Cristiano Ronaldo. 

Ein Alltag voller Taktik – auf dem Platz und im Büro

Der 17-jährige spielt als Aussenverteidiger beim U19-Team des Grasshopper Club Zürich. Seine Woche ist durchgetaktet: Fussballtrainings in Niederhasli, Arbeit in Altstetten und Unterricht an der United School of Sports in Altstetten. Jede Woche erstellt Til seinen persönlichen Wochenplan und stimmt sich mit seinen Teamgspändli ab. Montags bis mittwochs stehen neben der Arbeit jeweils ein bis zwei intensive Trainings auf dem Programm. Donnerstags ist er ganztags im Büro, freitags in der Schule – und samstags geht’s meistens auf den grünen Platz zum Match. 

«Insgesamt komme ich auf rund 15 Stunden Fussball pro Woche – mit sechs Trainings und einem Spiel. Hinzu kommen noch circa 21 Arbeitsstunden.»

Der Spagat zwischen Beruf und Leistungssport ist anspruchsvoll, aber machbar: «Meine Tage sind lang – nach der Arbeit geht’s direkt ins Training. Aber es macht unglaublich Spass. Ich bin Livit und meinem Team sehr dankbar, dass ich meine Ausbildung mit dem Leistungssport verbinden kann.»

Ein starkes Team im Rücken

Til fühlt sich sehr wohl im Team und schätzt besonders die Flexibilität. Als Teil des neuen Teams Administration Bewirtschaftung Geschäftsflächen ZHB6 ist er flexibel einsetzbar. Die Arbeit gefällt ihm, da sie sehr abwechslungsreich ist: «Für mich war es immer wichtig, neben dem Spitzensport ein zweites Standbein zu haben. Gerade bei Verletzungen bin ich so abgesichert und stehe nicht plötzlich vor dem Nichts.»

Die Lehre dauert vier Jahre und damit etwas länger als üblich. Die ersten beiden Lehrjahre verbrachte Til grösstenteils in der Schule, nun steht die praktische Arbeit im Zentrum. Prüfungen hat er daher nur noch wenige.

Talent fördern und Perspektiven schaffen

Claudia Lustenberger, Senior Berufsbildungsverantwortliche, begleitet Til auf seinem Weg und sieht viele Vorteile in der speziellen Lehrausbildung: 

«Ich finde es extrem schön, jungen Talenten mit grossen Zielen und Träumen diese Möglichkeit zu bieten. Til ist eine Bereicherung in der Lernenden-Gruppe – er ist sehr strukturiert, ehrgeizig und hat einen klaren Fokus.»

Dass wir von Swiss Olympic als leistungssportzertifiziertes Unternehmen ausgezeichnet wurden zeigt: Unser Engagement wird gesehen. Wir freuen uns und sind stolz, junge Talente auf ihrem Weg zu begleiten.