Technische Probleme zu beheben ist gut. Sie frühzeitig zu erkennen, ist besser.

Juli 2026

Ein Wartungsvertrag besteht seit Jahren. Die Anlage wird regelmässig gewartet, die Rapporte werden abgelegt – auf den ersten Blick scheint alles in Ordnung zu sein. Doch manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Genau hier beginnt die Arbeit von Valbona Hoti, Burak Hamzai und Fabio Dalsecco. Seit Anfang 2026 sind sie als Technische Objektmanager:innen – kurz TOMs – bei Livit tätig und unterstützen unter der fachlichen Führung von Gianni Mogiani die Bewirtschaftung bei technischen Fragen rund um Unterhalt, Instandhaltung, Schäden oder Wartungsverträge unterschiedlicher Liegenschaften.

Ihr Auftrag: Während sich unsere Bewirtschaftungsteams auf Eigentümerschaften und Mieter:innen konzentrieren, kümmern sich die TOMs um komplexe technische Fragestellungen der Immobilien und bereiten diese fachlich fundiert auf.

Mehr als nur ein technischer Blick

Die Arbeit unserer TOMs hat viel mit Detektivarbeit zu tun. Denn hinter einem technischen Problem steckt oft mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist: Wer ist für eine Massnahme verantwortlich? Wurden vereinbarte Leistungen korrekt ausgeführt? Welche Informationen liegen bereits vor? Und welche Risiken könnten sich daraus ergeben?

«Manchmal muss man zuerst verschiedene Puzzleteile zusammensetzen, bevor man das eigentliche Problem erkennt», meint Valbona. Entscheidend ist deshalb nicht nur technisches Know-how. Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und aus vielen einzelnen Informationen ein klares Gesamtbild zu gewinnen.

Kein Fall wie der andere

Abwechslung gehört für Valbona zum Alltag – und ist einer der Gründe, warum sie ihre Rolle besonders schätzt: Jede Liegenschaft bringt eigene Herausforderungen mit sich, jeder Schadenfall neue Fragestellungen und jedes Mandat komplexe Sachverhalte, die es zunächst zu verstehen gilt. Genau darin liegt der Reiz der Funktion.

Ob bei Unklarheiten zu Wartungsverträgen, wiederkehrenden technischen Störungen oder der Beurteilung von Zuständigkeiten: Die TOMs schauen genau hin, prüfen bestehende Grundlagen und ordnen technische Informationen ein. So werden Zusammenhänge sichtbar, die für eine verlässliche Einschätzung entscheidend sein können. Das frühzeitige Erkennen von Risiken macht dabei den Unterschied. Es schafft belastbare Entscheidungsgrundlagen – für Eigentümerschaften, Mieter:innen und die Bewirtschaftung.

Eine Rolle mit Zukunft

Die ersten Erfahrungen zeigen: Die Unterstützung der TOMs wird geschätzt, und bereits heute gibt es Interesse aus weiteren Teams. Für Valbona ist das wenig überraschend: «Je genauer man hinschaut, desto mehr Potenzial entdeckt man. Das macht diese Arbeit für mich so spannend.» Fabio, der die Rolle als erster TOM von Anfang an mitgestaltet hat, ergänzt: «Es ist schön zu sehen, wie sich die Funktion weiterentwickelt. Wir lernen laufend dazu und können unsere Erfahrungen direkt in den Aufbau des Kompetenzzentrums einbringen.»

Keine Liegenschaft gleicht der anderen, und technische Standards, gesetzliche Anforderungen sowie Betreiberpflichten entwickeln sich laufend weiter. Umso wichtiger ist der regelmässige Austausch im TOM-Team: Die vier TOMs treffen sich wöchentlich, diskutieren aktuelle Fälle und teilen ihre Erfahrungen aus dem Alltag. «Wir lernen ständig voneinander – genau das macht unser Team so wertvoll», sagt Valbona.

Mit ihrem Fachwissen, ihrer analytischen Arbeitsweise und ihrem Verständnis für die Praxis leisten die TOMs einen wichtigen Beitrag zu einer professionellen und vorausschauenden Immobilienbewirtschaftung. Sie helfen, technische Fragestellungen sauber einzuordnen, Risiken frühzeitig zu erkennen und tragfähige Lösungen auf den Weg zu bringen.