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Mit der Digitalisierung verändern sich auch die Anforderungen an die Immobilien, an die Räume und Raumangebote.

Philippe Frei
,
Leiter Vermietungsmanagement

Die Digitalisierung bringt viele Veränderungen mit sich. Die Art und Weise wie wir leben und arbeiten ist im Wandel. Anstelle von Work-Life-Balance fusionieren die beiden Bereiche. Das hat Einfluss auf die Vermietung und auf die Anforderungen an Immobilien. Ganz besonders in Bezug auf Grösse, Infrastruktur und temporäre Verfügbarkeit der Räumlichkeiten. Die Arbeitsflächen müssen flexibel bezugs- und einsatzbereit sein. Automatisierung und Vernetzung werden immer wichtiger.  
Das Livit Vermietungsmanagement hat die neuen Anforderungen frühzeitig erkannt und reagiert. Eine konsequente Digitalisierungsstrategie wird verfolgt: virtuelle Rundgänge, Mietverträge online, Wohnungsübergaben mittels Tablet, Digitalisierung der Dokumente. Im Vermietungsmanagement arbeiten Spezialisten in kreativen, flexiblen Netzwerken. Mit modernen Hilfsmitteln werden Analysen und Konzepte entwickelt, Erträge berechnet, Grundrisse und der nutzerspezifische Ausbaustandard festgelegt. Für die Vermarktung setzt Livit auf digitale Kanäle.

 

Blending statt Work-Life-Balance
Die Digitalisierung steht zwar erst an ihren Anfängen. Dennoch verändert sie sämtliche Aspekte unseres Daseins. Sie ist die Basis verschiedener Trends, die sich heute deutlich am Horizont abzeichnen. Mit diesen Entwicklungen verändern sich die Anforderungen an die Immobilien, an die Räume und Raumangebote – und damit an das Real Estate Management von der Bewirtschaftung zum Vermietungs- bis zum Bau- und Facility-Management

Nachhaltige Veränderungen sieht Livit im beruflichen wie auch privaten Leben. Anstelle der Work-Life-Balance tritt jetzt das Blending, die Fusionierung beider Bereiche. Denn so, wie innovative Technologien die zeitlichen und örtlichen Einschränkungen aufheben, verwischen sie auch die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit. Mit Konsequenzen für die Art, wie wir vermieten oder mieten, wie und was wir zur Verfügung stellen oder nutzen.


Singapur. San Francisco. Berlin. Zürich.
New Work heisst an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Zeitzonen zu arbeiten. Es bedeutet aber auch, künftig mit sich ändernden Teams spezifische Teilprojekte für diverse Arbeitgeber zu realisieren. Eine Trennung zwischen Privat- und Berufsleben wird dadurch hinfällig. Mit den Firmenstrukturen verändern sich auch die Anforderungen, nicht zuletzt in Bezug auf die Grösse, die Infrastruktur sowie die temporäre Verfügbarkeit der Räumlichkeiten. Wohnort und Arbeitsplatz verschmelzen, Arbeitsflächen müssen flexibel bezugs- und einsatzbereit sein und sich in punkto Automatisierung und Vernetzung auf dem neuesten Stand befinden.

Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, verfolgt Livit eine konsequente Digitalisierungsstrategie. Dank virtuellen Rundgängen erfolgt die Besichtigung unabhängig von Zeit und Ort via Internet. Mietverträge werden online zur Verfügung gestellt, die Wohnungsübergabe erfolgt mittels Tablets. Mit der Digitalisierung aller Dokumente stehen den Kunden sowie den Mitarbeitenden von Livit vollständige, jederzeit aktuelle Informationen für die umfassende und effiziente Beratung der einzelnen Ansprechgruppen und für die Bearbeitung der Dossiers zur Verfügung.

Optimierung von Ertrag und Nutzen
Der Trend zu Kleinfirmen und Einzelhaushalten, die erhöhte Nachfrage nach flexibel gestalt- und unterschiedlich nutzbaren Räumen im urbanen Umfeld fordert vom Livit Vermietungsmanagement auch in anderen Bereichen ein neues Denken und innovatives Vorgehen. Dabei zeigen sich Parallelen zur aktuellen Entwicklung: Um die immer komplexeren Aufgaben im Sinne der Eigentümer, der Bewohner und Benutzer zu lösen, sind Spezialisten gefragt. Diese arbeiten je nach Fragestellung in kreativen, flexiblen Netzwerken mit ihren internen und externen Partnern zusammen. Mit modernsten Hilfsmitteln werden in der Planungsphase Analysen und Konzepte entwickelt, Erträge berechnet, die Grundrisse und der nutzerspezifische Ausbaustandard festgelegt. In diesem Bereich wird sehr früh sehr eng mit dem Bau-, Immobilienbewirtschaftungs- und Facility-Management von Livit zusammengearbeitet, um aktuellen und künftigen Anforderungen integriert, nicht isoliert zu entsprechen. 

Für die Vermarktung setzt Livit von der Konzeption bis zur Realisation auf digitale Kanäle. Bis und mit Vermietung unterstützen innovative Technologien die Spezialisten. Denn nur die Kombination technologischer Möglichkeiten mit den fachlichen und persönlichen Fähigkeiten optimiert den Ertrag für die Eigentümer und den Nutzen für die Mieter.

 

Unbegrenzte Möglichkeiten
Aufgrund wachsender Mobilität und demografischer Entwicklungen steigt mit der Nachfrage nach kleinflächigeren Einheiten auch die Bedeutung spezifischer Services. So wird es in nächster Zukunft möglich sein, die Wohnungen nicht nur virtuell zu möblieren, sondern eingerichtet zu übernehmen. Nicht nur auf diesem Gebiet hat für Livit die Suche nach innovativen Kooperationen und neuen Partnerschaften lang begonnen. Dabei sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt: Seien es erweiterte Angebote im Facility Management, seien es Einkaufs- oder Wäscheservices, sei es die Installation von PCs oder die Instandhaltung der Haushaltinfrastruktur durch die Hersteller. 

Unabhängig davon, wohin die Zukunft des Wohnens und Arbeitens uns führt: Die Entwicklung darf nicht an den Menschen vorbei, sie muss im Dialog erfolgen. Dabei steht für Livit neben der Schulung der Mitarbeitenden das konkrete Leben moderner Arbeitsformen im Zentrum.
So ermöglichen Open-Space-Büros und der Zusammenzug sämtlicher Ressourcen unter einem Dach die Etablierung lösungsorientierter, flexibler Teams. Parallel zu dieser Talentbündelung gilt ein weiterer Fokus dem optimalen Zusammenspiel von Mensch und Maschinen. Nur so wird der Fusion von analoger und digitaler Welt, von Privat- und Berufsleben entsprochen und maximaler Mehrwert für Eigentümer und Vermieter, Mieter und Nutzer geschaffen.

Juli 2017