Arbeitgeber der neuen Zeit

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Empowerment statt Mikromanagement

Bereits vor zweieinhalbtausend Jahren sagte der Philosoph Heraklit: «Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung». Dieses Zitat ist heute treffender denn je. Kaum etwas hat die Arbeitswelt so transformiert wie das Internet und die Digitalisierung. Aber auch andere Entwicklungen, Megatrends und Generationentendenzen wirken direkt auf den Arbeitsmarkt ein. Im Altbekannten zu stagnieren ist keine Option – weder für Arbeitgeber noch für Arbeitnehmer. 

Wie begegnet Livit als Arbeitgeber der neuen Zeit?

Das Jahr 2020 war exemplarisch dafür, wie schnell die (Arbeits-) Welt auf den Kopf gestellt werden kann. Die Corona-Pandemie verlangte nach neuen Arbeitsformen und wird sich auch langfristig auf unsere Arbeitsweise auswirken. In vielen Unternehmen trat ein Organisationsexperiment los. Auch bei Livit mussten einzelne Prozesse neu gedacht werden – grösstenteils konnte hingegen weitergearbeitet werden wie bisher.

Es war eine totale Bestätigung des Weges, den wir bisher gegangen sind. Livit hat früh erkannt, wie wichtig der Digitalisierungsfokus, aber auch Kultur, Leadership und Vertrauen ist.
Beatrice Lifart
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Leiterin Human Resources
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In der Livit schon lange Alltag: Mobile Office 

Alle Mitarbeitenden waren bereits mit Notebooks ausgerüstet und Home Office war keine neue Erfahrung. Zudem arbeiteten insbesondere Aussendienstmitarbeitende der Bewirtschaftung und des Vermietungsmanagements häufig zwischen Terminen von unterwegs. 

Während der zeitweise kompletten Verlagerung ins Home Office blieben wir mit unseren Community Tools und Video Calls stets auch persönlich verbunden. Unkompliziert konnte auch das Onboarding neuer Mitarbeitenden sichergestellt werden: Die Laptops wurden nach Hause geschickt, die neuen Kollegen und Kolleginnen remote eingeführt.

Neue Formen der Zusammenarbeit

Situationen wie die diesjährige können nur mit Mitarbeitenden gemeistert werden, die bereit sind, ihren Teil zur erfolgreichen Zusammenarbeit beizutragen und ihr Wissen zu teilen. Die Grundlage dafür ist eine wohlwollende Kultur. «Gärtchen»- und Konkurrenzdenken gehört nicht dazu.

Die Coronakrise hat besonders für die Bewirtschaftung einen beachtlichen Mehraufwand generiert. Dank starkem Zusammenhalt hat der Geschäftsbereich aber einwandfrei weiterfunktioniert. Sowohl die Führungspersonen, als auch die einzelnen Mitarbeitenden haben zeitnah und pragmatisch Entscheidungen getroffen, prozessuale Anpassungen entwickelt und ausgeführt. Die Kundenzufriedenheit wurde damit jederzeit sichergestellt. 

Je besser der Austausch ist, Bottom-up und Top-down, desto bessere Resultate kann man erzielen.
Beatrice Lifart
,
Leiterin Human Resources

Führung der Zukunft – Empowerment statt Mikromanagement

New Work endet nicht beim Zurverfügungstellen technischer Infrastruktur. Wenn Mitarbeitende ihre Arbeit an einem anderen Ort verrichten, setzt dies ein gesundes Vertrauensverhältnis voraus. Mikromanagement wird erschwert – Mobile Office zieht die Notwendigkeit nach sich, dem Mitarbeiter mehr Freiraum zu überlassen. Zugleich stellt spätestens die Generation Y ebendiesen Anspruch an ihre Arbeitgeber. 

Livit hat einerseits als Reaktion auf diese Trends, andererseits aus intrinsischer Motivation in den vergangenen Jahren die Führung demokratisiert und Hierarchien abgebaut. Die Führungscrew ist näher an den Mitarbeitenden; die Kommunikation läuft direkter. Entscheidungsfindungen werden funktions- und positionsübergreifend getroffen: Bottom-up heisst die Devise.

Beatrice Lifart ist seit 2000 Leiterin Human Resources bei Livit und hat damit das Unternehmen durch grosse Transformationsprozesse begleitet. Vor kurzem hat sie das CAS Digital Leadership and Transformation an der Universität St. Gallen abgeschlossen.

 

Selbstorganisation, Verantwortung und neues Lernen

Die neuen Entwicklungen fordern auch von Arbeitnehmern Veränderungsbereitschaft. Die Zeiten, in welchen eine Ausbildung für viele Jahre Gültigkeit hatte, sind vorbei. Wissen im Online-Bereich kann innert kürzester Zeit bereits wieder veraltet sein. Mitarbeitende müssen fähig sein, sich selbständig zu organisieren und sich auf die neuen Formen des Lernens einlassen. Sich selbst Know-how anzueignen, ist heute akzeptiert und wird gefordert.

In der Livit Akademie wurden seit letztem Jahr E-Learnings integriert, die das bedarfsorientierte Lernen ermöglichen. Nach wie vor halten wir zusätzlich an Schulungen vor Ort fest, denn für bestimmte Themen ist die persönliche Wissensvermittlung geeigneter. Die heutige Anforderung ist, den bestmöglichen Ausgleich zu finden. Jede Variante hat ihre Vorteile: Bei Onlinekursen kann man dann «teilnehmen», wenn man aufnahmefähig ist und Zeit hat; Kursen vor Ort ermöglichen dafür den Austausch und Interaktion. 

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Die neue Arbeitswelt – wie geht es weiter?

Nach dem Corona-Shutdown hat Home Office weiter an Bedeutung gewonnen. Die wenigsten wollen jedoch ausschliesslich zuhause arbeiten. Die Freiheit, zu entscheiden, ist zentral und bedingt eine entsprechende Flexibilität des Unternehmens. Die Büroräumlichkeiten aller Niederlassungen wurden letztes Jahr auf eine flexiblere Form der Zusammenarbeit eingerichtet und dementsprechend mit Shared Desks und Workshop-Räumen umgestaltet.

Ich habe eine generell hohe Bereitschaft für Leistung empfunden. Viele haben auch wertgeschätzt, dass Livit ein sicherer Arbeitgeber ist.
Beatrice Lifart
,
Leiterin Human Resources

Erhöhte Anforderungen an Mitarbeitende, beispielsweise in Bezug auf die persönliche Weiterbildung, die unerlässliche Veränderungsbereitschaft, Interaktion und Vernetzung, werden weiter zunehmen. Als Arbeitnehmer ist es uns wichtig, die damit korrelierende Belastung ernst zu nehmen und die Rahmenbedingungen zu geben, damit unsere Mitarbeitenden sich individuell organisieren und ausreichend regenerieren können. Eine solche ist die frei einzuteilende Jahresarbeitszeit kombiniert mit einer offenen Kultur – bei Livit selbstverständlich. 

Im Zuge der voranschreitenden Automatisierung werden die übrig bleibenden Aufgaben komplexer und vielschichtiger werden. Bei Livit werden Mitarbeitende individuell und kollektiv darin unterstützt, die neuen Herausforderungen zu meistern. 

Unsere progressive Arbeitsweise hat sich bewährt, was uns anspornt, diesen Weg weiter zu verfolgen, um ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben und für unsere Kunden Höchstleistungen zu erbringen.

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Oktober 2020

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