10 Tipps zur farblichen Wohnungsgestaltung

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Die farbliche Gestaltung ist ein essentieller Punkt bei der Wohnungseinrichtung. Die Farben bestimmen die Stimmung und haben Einwirkung auf das Raumklima. Wir erklären dir ein paar wichtige Aspekte der Farbpsychologie und deren Wirkung.

Farben und ihre Stimmung

Grundsätzlich unterscheiden wir erst einmal den «Wärmegrad» der Farben. Warme Farben wie Rottöne kreieren eine gemütliche Stimmung, kalte Farben wie Blautöne hingegen eher eine kühle, dafür frische Stimmung. Dies ist übrigens auch bei der Wahl von Glühbirnen zu beachten, denn die Wärme des Lichts macht einen erheblichen Unterschied aus. Dann gibt es noch die neutralen Farben, die sich besonders gut kombinieren lassen. Hier noch ein paar Hinweise, was die spezifischen Farben in uns auslösen:

Warme Farben

  • Rot: Wirkt anregend und motivierend, hat aber auch eine leicht aggressive Note. Soll ausserdem appetitanregend sein.
  • Orange: Passend fürs Esszimmer oder Begegnungsräume, da Orange für Vergnügen, Energie und Geselligkeit steht.
  • Gelb: Stimmungsaufhellend, belebend und konzentrationsfördernd. Gelb eignet sich daher sehr gut für das Arbeitszimmer.

Kalte Farben

  • Blau: Wirkt kühl, entspannend und harmonisch. Daher eignet sich Blau besonders für das Schlafzimmer oder Badezimmer.
  • Violett: Beruhigend, inspirierend, extravagant. Violett gilt auch als meditative, mystische sowie künstlerische Farbe.
  • Grün: Genau wie Blau hat Grün eine beruhigende, harmonisierende Wirkung. Zusätzlich verschafft Grün eine gewisse Frische und gute Stimmung.  

Mischverhältnis
Lust auf eine grüne Wand, aber nicht auf eine kühle Stimmung? Das Schöne an Farben ist, dass wir mit ihnen unbegrenzte Mischmöglichkeiten haben. So können wir auch kühlen Farben eine gewisse Wärme verschaffen, in dem wir sie mit warmen Tönen mischen. Dabei gilt die Regel: Je höher der Rot- oder Gelbanteil, desto wärmer ist die Wirkung der Farbe.

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Neutrale Farben
Neutrale Farben wie Weiss, Schwarz, Braun oder Grau lassen sich sehr gut mit anderen Farben kombinieren. Sie können in verschiedenen Schattierungen alleine als Einrichtungsfarbe verwendet werden oder auch als Grundlage und Ausgleich für die Kombination mit einer intensiveren Farbe dienen.

Farbleitfaden
Um die Farbkombinatorik bei der Einrichtung anzugehen, ist es hilfreich, einen Blick auf den Farbkreis zu werfen – die Grundlage der Farbenlehre. Im Farbkreis sehen wir die möglichen Mischungsverhältnisse und kriegen so einen Anhaltspunkt für die Farbgestaltung der Einrichtung. Je nach Mischverhältnis fallen die Farben völlig anders – Grün mit viel Blauanteil wirkt beispielsweise ganz anders, als Grün mit viel Gelbanteil. 

Bei der Mischung von Wandfarben gilt: Mit der Zugabe von Weiss wird die Farbe heller und weist eine geringere Sättigung auf. So entstehen Pastellfarben. Wenn wir hingegen Schwarz hinzugeben, wir die Farbe dunkler und verliert so ebenfalls an Farbintensität.

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Monochrome Farben
Unter dem monochromen Farbschemata verstehen wir die Verwendung einer Farbe in verschiedenen Schattierungen (hell, dunkel, unterschiedliche Sättigungen). Diese Gestaltungstechnik wirkt farbpsychologisch beruhigend auf uns und verleiht Räumen eine zeitlose Eleganz. 

Analoge Farben
Beim analogen Farbschemata werden Farben verwendet, die sich auf dem Farbkreis nebeneinander befinden. Wie nah die Farben beieinander liegen sollten, ist allerdings Auslegungs- und Geschmackssache. Solange mit dieser Technik nicht zu viele Farben miteinander kombiniert werden und keine kalten und warmen Farben gemischt werden, wirkt auch das analoge Farbschemata sehr beruhigend und harmonisch. Es eignet sich besonders für die Küche und das Wohnzimmer. 

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Komplementäre Farben
Das komplementäre Farbschemata bedient sich zwei gegenüberliegenden Farben aus dem Farbkreis. Diese Einrichtungsvariante bewirkt sofort spannende Effekte, ist jedoch nicht sehr alltäglich und erfordert etwas Mut. Ohne gleich das ganze Einrichtungskonzept danach zu richten, kannst du dennoch mit kleinen Accessoires in Komplementärfarben für interessante Eyecatcher sorgen. 

Gekonnter Farbeinsatz
Nachdem du dich für die Grundfarben für deine Wohnungseinrichtung entschieden hast, bleibt zu definieren, an welchen Stellen die Farbakzente eingesetzt werden. Hier ein paar Tipps:

  • Den Raum weiss bzw. neutral lassen und die bunte Farben bei den Möbeln und der Dekoration einsetzen
  • Eine einzelne Wand farbig streichen
  • Alle Wände farbig streichen und dafür neutrale Farben für die Möbel und Dekoration wählen 
  • Wandfarbe/n in Dekoration aufgreifen
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Wirkung von Wandfarben
Die Wahl der Wandfarbe wirkt sich stark auf den Eindruck der Grösse des Raums aus. Dunkle Farben lassen den Raum kleiner wirken, helle Farben sorgen hingegen für mehr Weite. Muster auf den Wänden lassen einen Raum ebenfalls grösser erscheinen. Lust auf Streifen? Hier gelten dieselben Tricks wie bei der Kleidung: Mit Längsstreifen wirkt der Raum höher, mit Querstreifen niedriger. 

Optische Abgrenzung von Bereichen
Hast du eine Loft-Wohnung oder offene Küche und möchtest die verschiedenen Bereiche optisch voneinander abtrennen? Dazu eignet sich der Einsatz verschiedener Einrichtungs- oder Wandfarben. 

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