Nebenkosten – mit diesen Erklärungen weisst du Bescheid

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Nettomiete, Nebenkosten, Bruttomiete rasch erklärt
Bei der Unterzeichnung deines Mietvertrags sind dir vielleicht die Bezeichnungen «Nettomiete», «Nebenkosten» und «Bruttomiete» aufgefallen. Was das bedeutet, ist rasch erklärt:

  • Nettomiete ist das, was du jeden Monat für deine Wohnfläche und die Infrastruktur der Liegenschaft bezahlst.
  • Dazu wird monatlich einen Anteil an die Nebenkosten addiert. Was die Nebenkosten beinhalten, erklären wir dir weiter unten. 
  • Zusammen ergeben Nettomiete zuzüglich Nebenkosten die Bruttomiete, welche du monatlich deinem Vermieter bezahlst. 

Was beinhalten nun die Nebenkosten?
Ganz grob zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich dabei um Heiz- und Betriebskosten handelt. Der Betrieb in der Liegenschaft in der du wohnst, bedarf nämlich einer Vielzahl an Arbeiten und Ressourcen, zum Beispiel:

  • Strom für die allgemeine Beleuchtung
  • Wasser und Abwasser-Gebühr
  • Container und Kehricht-Entsorgungs-Gebühr
  • Radio-/TV-Gebühren
  • Hauswartung, Reinigung und Umgebungsarbeiten
  • Wartung diverser Infrastruktur wie der Schliessanlage, Lüftungsanlage, Pumpe, Boiler, Kamin, Brandschutz- und Notfalleinrichtung, Lift und je nach Liegenschaft noch einiges mehr
  • Energie für das Heizen und die Aufbereitung von Warmwasser

Diese Auflistung ist nicht abschliessend und sie kann je Liegenschaft anders aussehen. Du findest die für dich gültige Beschreibung in deinem Mietvertrag. 

Zu den Positionen, die in den Nebenkosten am stärksten ins Gewicht fallen, gehören sicherlich die Energiekosten für das Heizen und Warmwasser. 

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Verursachergerechte Abrechnung dank Verteilschlüssel
Nun denkst du dir vielleicht, dass ein Single in einer 2-Zimmerwohnung weniger Energie für Warmwasser und Heizung verbraucht, als beispielsweise ein 4-Personen-Haushalt in einer 5-Zimmerwohnung. Richtig gedacht. Deshalb wendet die Verwaltung bei ihrer Abrechnung auch einen Verteilschlüssel an, der in der Regel die Kosten im Verhältnis der Wohnflächen auf die Mieter verteilt. Man bezahlt also nicht für den Verbrauch der Nachbarn mit.

Warum gibt es eine monatliche Akontozahlung statt einer einmaligen Rechnung?
Einmal jährlich erstellt die Verwaltung eine Nebenkostenabrechnung und rechnet die effektiv entstandenen Kosten ab. Damit du nicht einmal im Jahr eine hohe Rechnung zu begleichen hast, wird mehrheitlich die Methode der monatlichen Akontozahlungen angewendet. Diese Vorauszahlungen werden zusammen mit der monatlichen Miete an die Verwaltung überwiesen. Die gezahlten Vorauszahlungen werden dann von der Verwaltung mit den tatsächlich entstandenen Nebenkosten abgeglichen und eine Schlussabrechnung erstellt. 

Trotz Vorauszahlung noch eine Nachzahlung – wie kann das sein?
Nun kann es sein, dass du eine Nachzahlung zu leisten hast. Denn gerade Heizkosten sind variabel und Preisschwankungen ausgesetzt. Bestimmt hast du in den Medien schon davon gehört, dass beispielsweise Öl teurer wird. Wenn in deiner Liegenschaft mit Öl geheizt wird, wirkt sich das auf die Nebenkosten aus. Und wenn es ein besonders kalter Winter war, in dem du zu Hause stark geheizt oder öfters warme Bäder genossen hast, steigt dein persönlicher Verbrauch von Heizenergie und Warmwasser und somit auch deine Kosten. Im umgekehrten Fall, also wenn die tatsächlichen Kosten tiefer ausgefallen sind, wird dir deine Verwaltung das zu viel bezahlte Geld zurückerstatten. 

Die Methode der monatlichen Akontozahlungen hat sich sehr bewährt. Verwaltungen haben dazu verlässliche Kalkulationen und die Kenntnisse der Liegenschaft, so dass sie einen realistischen Durchschnittswert berechnen können. Wenn sich im Laufe der Jahre die Nebenkosten aber generell erhöhen, beispielsweise weil die Gebühren der Ämter oder die Lohnkosten der Fachkräfte teurer werden, so wird dir dies in einer begründeten Nebenkostenerhöhung dargelegt. 

Beim Wegzug nicht die Nebenkosten vergessen
Jetzt weisst du also, was in den Nebenkosten enthalten ist und dass einmal jährlich die tatsächlich entstandenen Kosten abgerechnet werden. Womöglich kannst du erahnen, dass für die Nebenkostenabrechnung eine Vielzahl verschiedener Informationen zusammengetragen werden und Rechnungen von Handwerkern und Ämtern abgewartet werden müssen. Daher kann es vorkommen, dass du eine Nebenkostenabrechnung auch längst nach deinem Wegzug erhältst. Auf der Jahresabrechnung steht die ganze Abrechnungsperiode. Du bezahlst aber in diesem Fall nur diejenigen Monate, in denen du dort gewohnt hast. Eine rasche Möglichkeit das zu überprüfen ist, indem du die vorliegende Nebenkostenabrechnung mit der früheren vergleichst, in der du ein ganzes Jahr in derselben Wohnung gelebt hast. 

 

Wir hoffen, dass diese Informationen hilfreich für dich sind, die Methode der Nebenkostenverrechnung zu verstehen. Wenn du gewisse Positionen in der Nebenkostenabrechnung nicht verstehst oder sie nicht für dich nachvollziehbar sind, darfst du selbstverständlich bei deiner Verwaltung nachfragen. Bist du Livit Mieter/in, erreichst du unser Bewirtschaftungsteam am einfachsten unter service [at] livit.ch

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